Die Fulehung- Chuchi ist Mitglied der Confrérie de la Marmite. Gegründet wurde die Bruderschaft 1959 in Zürich.
Diese ist organisiert nach den Ordensregeln und dem Chuchireglement.
Unter dem Motto, „wider den tierischen Ernst“, Pflege der Kameradschaft und Begeisterung am Kochen, sollen uns jederzeit bewusst sein.
Die Chuchi wird geprägt durch eine Rangordnung und verschiedene Ämter:
Grand- Maître |
Chef der Chuchi, er vertritt die Chuchi beim Capitulum
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MaÎtre- Queux |
Heisst jeder verdiente und nach Meldung der Chuchi an den Grossmarmiten und auf Vorschlag des Capitulums vom GM in diesen Rang beförderte Chef de Cuisine. Eine Wahl ist frühestens nach fünf Jahren in eine Chuchi möglich. Der Maître- Queux kann Grand- Maître werden und ins Capitulum gewählt werden. |
Chef de Cuisine |
Heisst jeder verdiente und vom Grand- MaÎtre beförderter Entermetier. Er kann nun diverse Ämter ausüben. |
Entermetier |
Heisst jeder Marmiton der vom Grand-Maître nach mindestens sechs Chocheten in den Rang befördert wird. |
| Marmiton | Heisst jeder der von der Chuchi aufgenommenen Neophit. |
| Neophite | Heisst jeder Kandidat, bis er von der Chuchi aufgenommen wird. |
Jeden Monat treffen sich die Mitglieder in ihrem Stammlokal, im Restaurant Schärmehof in Thun zum Kochen. Nach einem Jahres-Plan wird der Küchenchef bestimmt welcher für die Gestaltung des Menus und den gesamten Waren-Einkauf verantwortlich ist.
Gekocht wird saisonal und das Menu muss von Grund auf selbst hergestellt werden.
Zwei bis drei Helfer kann der Küchenchef für ein Menu von mindestens vier Gängen, oder mehr, hinzuziehen. Dabei ist ein vernünftiger Zeitablauf vom Menu wünschenswert.
Das Menu wird vom Küchenchef vor dem Beginn des Essens vorgestellt.
Nach dem Essen erfolgt durch einen Confrère die Kritik über die Auswahl, Präsentation und die Zubereitung des Menus.
Im Jahresprogramm, welches an der Hauptversammlung vorgestellt wird, haben 2 Anlässe einen festen Platz.
Den „Spargelfras“ im Frühjahr welcher seit 1969 Tradition ist und der „Wyberfras“im November. Bei beiden Anlässen werden die Frauen, Lucullen Frauen, eingeladen.